SPD Puderbach nominiert Volker Mendel als Bürgermeisterkandi


Volker Mendel (1. Reihe 5. v.lks) nach seiner Nominierung

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 21.6.2019 hat die SPD Puderbach einen neuen Vorstand gewählt und Volker Mendel als Kandidat für die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Puderbach nominiert.

Daufenbach. Der SPD Ortsverein baut seinen Vorstand konsequent um. Thomas Eckart, der einstimmig wiedergewählt wurde, begrüßte den Umbau: „Das Wahlergebnis ist für uns eine Herausforderung, jüngere Menschen an die Arbeit der SPD heranzuführen. Es ist wichtig, dass langerfahrene, bekannte Mitglieder dabei sind, aber wir müssen auch den Jüngeren die Chance geben, Erfahrung zu sammeln und in der Verbandsgemeinde bekannt zu werden. Mit Petra Hütte, Leon Schick und Marcel May wollen wir die Neuentwicklung im geschäftsführenden Vorstand unterstützen.“ Petra Hütte forderte in ihrer Vorstellungsrede für den stellvertretenden Vorsitz eine verstärkte Orientierung auf die Interessen der arbeitenden Menschen. Der ausscheidende Vorsitzende der Jusos, Stephan Hoffmann, gab seinem Nachfolger Leon Schick ein optimistisches Signal mit auf den Weg: „Wer, wenn nicht die SPD, soll sich denn um soziale Gerechtigkeit kümmern?“ Neu belebt werden soll auch die Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (Vorsitz: Ute Starrmann) und in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (Vorsitz: Karin Krämer). Als Beisitzer wurden gewählt: Rüdiger Blum, Rebecca Eckart, Gerhard Ernst, Christa Henn, Alexandra Hopfgartner, Christina Neitzert, Natanja Neitzert, Harald Scharrenbach, Bernhard Szudra und Helga Wagner.

Der amtierende Bürgermeister der Verbandsgemeinde Puderbach Volker Mendel begann seine Nominierungsansprache mit einem persönlichen Statement: „Ich habe Lust und Freude an dem Amt und stecke auch viel Herzblut hinein. Das Amt ist vielseitig und hat viele interessante Aspekte. Es macht mir Spaß, zusammen mit den Bürgern und Bürgerinnen Probleme zu lösen und die Verbandsgemeinde voranzubringen. Ich mache gerne weiter!“ Volker Mendel ging dann die sozialen, die ökologischen und die wirtschaftlichen Fortschritte in der Verbandsgemeinde durch. Die Bildungspolitik ist eine sozialdemokratische Domäne, die von den Kindergärten bis hin zur Realschule plus geht. Gerade bei der Qualität der Schulausbildung sind in den letzten Jahren deutliche Erfolge zu verzeichnen. Volker Mendel bedankte sich dafür bei der anwesenden Konrektorin Natanja Neitzert. Großartiger Klimaschutz ist in einer Verbandsgemeinde wie Puderbach sicher nicht möglich, aber die Ökobilanz braucht sich nicht zu verstecken. Die Wasserversorgung befindet sich auf einem hohen Niveau, die Klärung des Abwassers ist inzwischen in Zusammenarbeit mit der Papierfabrik auf einem sehr guten Weg. Auch für die Abfallwirtschaft erwartet Volker Mendel für die Zukunft weitere Fortschritte. Eine Verbindung von sozialen und ökologischen Vorteilen sieht Volker Mendel im Bürgerfahrdienst. Er hilft Menschen ihre Mobilität zu erhalten, ohne ein eigenes Auto besitzen zu müssen. Mendel sieht für die Zukunft sogar Möglichkeiten, Elektroautos als Car Sharing einzusetzen. Soziale, ökologische und wirtschaftliche Ziele sind nicht leicht zu vereinbaren. Dies sieht auch Volker Mendel, wenn er auf die sehr positive Entwicklung der Gewerbegebiete zu sprechen kommt. Eine Ausweitung der Gewerbebiete ist nur unter Beachtung ökologischer Rahmenbedingungen möglich. Die Fortschritte in der Digitalisierung für unsere Grundschulen sieht Mendel kritisch und zu langsam. Leider seien sie kaum zu beschleunigen, da der Ausbau im Kreis Neuwied zusammen mit der Deutschen Telekom auf ca. drei Jahre veranschlagt worden ist. Mit seiner Nominierungsrede sprach Volker Mendel den SPD-Mitgliedern aus dem Herzen und zeigte auch den Weg auf, wie eine moderne Sozialdemokratie soziale, ökologische und wirtschaftliche Ziele verwirklichen kann. Unter starkem Beifall wurde Volker Mendel einstimmig nominiert. Der neue und alte Vorsitzende Thomas Eckart gratulierte und versprach, dass der SPD-Ortsverein sich mit aller vorhandenen Energie dafür einsetzt, dass Volker Mendel im Amt bleibt.